Zeitplan Betriebssicherheitsverordnung

Service / Wartung – Rechtliche Änderungen für Aufzugbetreiber

Hinweis (Stand 03.03.16):

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

Auf den aktuellen TÜV-Berichten finden Sie vermehrt den Text: "Ein Konzept zur Anpassung des Betriebs der Aufzugsanlagen an den Stand der Technik lag nicht vor..."
Gemäß neuester Informationen wurde, aufgrund aufgelaufener Beschwerden aus dem Kundenkreis und auf Intervention des BMAS (Bundeministerium für Arbeit und Soziales), der EK-ZÜS-Beschluss BA-011 zurückgezogen. Die ZÜSen (z.B TÜV Süd) werden daher ein ..fehlendes Konzept zur Anpassung an den Stand der Technik... o. ä. vorerst nicht mehr bemängeln.

Die Umsetzung der BetrSichV 2015 bleibt davon aber unberührt. Insbesondere die hier unten aufgeführten Punkte sind umzusetzen. Unser Team berät Sie gerne 08102 / 89 639 – 0

Angaben ohne Gewähr, Quelle: VMA Rundinfoschreiben

 

Die Betriebssicherheitsverordnung wurde zum 1.Juni geändert, und damit ergeben sich auch neue und veränderte Plichten für Aufzugbetreiber.

Notrufknopf

Wir helfen Ihnen, den Überblick zu erhalten.

Wir möchten Sie bei der Umsetzung unterstützen und haben Dokumente für Sie vorbereitet.

Bitte nehmen Sie unbedingt diese Hilfe wahr, um sich Schwierigkeiten mit den Behörden zu ersparen.

zum Download

Zum 31. Mai 2016 muss ein Notfallplan erstellt werden!

(Bei Neu- und Wiederinbetriebnahme: sofort!)

Der Notfallplan muss für jeden Aufzug erstellt werden und mindestens folgende Angaben enthalten:

Gerne füllen wir Ihnen den Plan auch auf Wunsch aus.

Sicherheitsanalyse für Aufzüge

Diese muss erstellt und umgesetzt werden, wenn:

Eine Sicherheitsanalyse muss nicht erstellt werden, wenn

Gefährdungsbeurteilung für Arbeitgeber / Unternehmen

Für jede Aufzuganlage in einem Betrieb (mit oder ohne Angestellte) muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden.

Notrufleitsystem

Eine Nachrüstung auf ein 2-Wege Kommunikationssystem ist auch für Bestandsanlagen Pflicht.

Prüfplakete

Die Prüfplakete eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) muss in Zukunft in der Aufzugkabine sichtbar angebracht werden.

Zusätzliche Prüfung vor Inbetriebnahme (PvI)

Neue Aufzüge müssen vor der Inbetriebnahme von einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) nochmals geprüft werden.

Prüffristen variieren abhängig vom Zustand des Aufzugs

Die Standardfrist von zwei Jahren zwischen zwei Hauptprüfungen kann je nach Zustand des Objekts verkürzt werden. Zwischen zwei Hauptprüfungen findet weiterhin eine Zwischenprüfung statt.

Funktionskontrollen durch "Beauftragte Person" sind weiter notwendig

Der Betreiber oder eine beauftragte, zertifizierte Person (früher Aufzugswärter) muss die Anlage wie bisher regelmäßig auf Mängel kontrollieren.

Diese Verantwortung und Kontrolle übernehmen wir für Sie durch unsere optional buchbare Dienstleistung "Beauftragte Person", oder Sie lassen Ihren Aufzugswärter durch uns schulen und zertifizieren.

Checklisten und Notfallplan

Bei den Downloads finden Sie notwendige Dokumente, Checklisten und einen Notfallplan. Diese sind individuell für Ihren Aufzug zu erstellen.

Zeitplan Betriebssicherheitsverordnung

Gleichzeitig stellt die Telekom die analogen Telefonanschlüsse auf IP-basierte Anschlüsse um (sog. NGN). Bereits verbaute Notrufsysteme über Festnetz sind NICHT NGN-Kompatibel und müssen umgerüstet werden.

 

Bitte informieren Sie sich auch bei den zuständigen Stellen! Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Sämtliche Informationen sind rechtlich vorbehalten und stellen keine rechtliche und/oder anwaltliche Beratung dar.