Modernisierung / Neuanlagen - Seilaufzüge / Hydraulikaufzüge

Seilaufzüge

Mit Seilaufzügen sind größere Förderhöhen, Fahrtenzahlen und höhere Geschwindigkeiten zu erreichen als bei Hydraulikaufzügen. Gleichzeitig ergeben sich geringere Betriebskosten durch niedrigere elektrische Anschlusswerte.

Einsatzgebiete

Die Aufzugsanlagen werden je nach Bedarf als Einzelanlagen oder in Gruppen (Gruppenansteuerung) gefahren. Diese wiederum lässt eine höhere Effizienz und damit auch eine schnellere, logistische Beförderung von Personen zu. Die Gruppenlogik entscheidet nach Weg, Gewicht, Verbrauch (auf oder ab) und Zielrufsteuerung.

Unabhängig davon bewertet ein Nichtfachmann "den Aufzug", und damit den Hauseigentümer, meist nach Design, Ausstattung und Verfügbarkeit. Der Betreiber einer Anlage sollte sich dessen bei der Konzeption des Personenaufzugs bewusst sein.

Entsprechend den jeweiligen Einsatzbedingungen erarbeiten wir für Sie die wirtschaftlichste Lösung. Ein Großteil des Strombedarfes fällt in der "stand by" Position an, da ein Fahrstuhl Strom nicht nur während der Fahrt, sondern auch in den Standzeiten verbraucht. Je nach Nutzung kann der "Stillstand" bis zu 83% des Energiebedarfs generieren.

Hydraulikaufzüge (Seilhydraulik und Direktantrieb)

Dieser Antrieb ist für kleinere Förderhöhen bis ca. 7 Etagen und Geschwindigkeiten bis 0,8 m/s geeignet. Die generellen Einsatzgebiete entsprechen in etwa denen von Seilaufzügen. Der Vorteil eines hydraulischen Aufzuges ist, dass der Antrieb (Aggregat mit Motor und Pumpe) nicht zwingend am Aufzugsschacht anliegend sein muss, sondern bei engen Platzverhältnissen weiter entfernt sein kann.
Zudem können mit Hydraulikantrieben größere Lasten bewegt werden.